anwaltNach dem Bundesfinanzhof müssen Rechnungen, die steuerrechtlich geltend gemacht werden sollen, immer Namen und Sitz des Unternehmens enthalten. Sonst muss das Finanzamt die darin enthaltene Umsatzsteuer nicht als Vorsteuer anerkennen. Auf die Rechtsform des Unternehmens kommt es hierbei nicht an, die Anforderung gilt für alle Rechnungen, die für die Vorsteuer berücksichtigt werden sollen.

Zur Erinnerung: Der steuerpflichtige Unternehmer hat eine Vorsteuer an das Finanzamt zu zahlen. Diese richtet sich nach dem bisherigen Umsatz. Die in den späteren Rechnungen des Unternehmers jeweils enthaltende Umsatzsteuer kann der Unternehmer dann mit der im Voraus gezahlten Vorsteuer beim Finanzamt verrechnen lassen. Aber eben nur dann, wenn das Finanzamt die Rechnungen akzeptiert, was es tut, wenn die Rechnung oben genannte Voraussetzungen erfüllt.

Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Y!GG
  • Oneview
  • MisterWong
  • Reddit
  • Webnews
  • seekXL
  • Folkd
  • Digg
  • del.icio.us
  • Newsrider
  • Colivia
  • Linkarena
  • Technorati
  • Wikio DE
  • SEOigg
  • blogmarks
  • Blogosphere News
  • Blogsvine
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Webbrille
Die kleinen Icons verlinken verschiedene Social Bookmarking Dienste. Über einen Eintrag würden wir uns sehr freuen. Unter http://schraegschrift.de/feed/ findet man den kompletten Newsfeed. Die Reaktionen auf diesen speziellen Eintrag können Sie mit Hilfe eines weiteren RSS 2.0 Feeds verfolgen. Sie können einen Kommentar hinterlassen, oder sie setzen ein Trackback von Ihrer eigenen Seite.

Lesenswert!

  • Widerklage

    So bezeichnet man den selbständigen Gegenangriff des Beklagten, dem gegen den Kläger oder Dritte Ansprüche zustehen und der bis zur letzten mündlichen Verhandlung möglich ...

  • Nur Bares ist Wahres? Nicht für das Finanzamt!

    Sogenannte "haushaltsnahe Dienstleistungen", worunter zum Beispiel Handwerker, Pfleger oder Putzkräfte, die in privaten Haushalten arbeiten, fallen, können gemäß § 35 a EStG von der Steuer ...

  • Kein Anscheinsbeweis für bei der Post aufgegebene Briefe

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes gibt es für Briefe, der der Versender bei der Post abgibt, keinen Anscheinsbeweis dafür, dass der Brief auch beim Adressaten eingegangen ist. In ...

  • "Wilde" Buchstabenkombination kann Firma sein

    Der BGH hält an der alten Rechtsprechung, wonach ein Firmenname (juristisch: Firma, denn die Firma ist der Name!), der als Wort nicht aussprechbar war, als unzulässig erachtet wurde, nicht mehr ...

  • Strafrecht: Wann handelt ein Straftäter fahrlässig?

    Das Fahrlässigkeitsdelikt bereitet vielen Studenten und auch noch so manchem Referendar erhebliche Probleme bei der Prüfung. In einer kürzlich getroffenen BGH-Entscheidung formuliert das Gericht ...

  • Basiszinssatz ab 1.01.2009 auf 1,62 Prozent gesunken

    Gemäß § 247 BGB wird für die Berechnung von Verzugszinsen der jeweilige Basiszinssatz zugrundegelegt. Zum 1. Januar und zum 1. Juli des Jahres ändert er sich. Diesmal ist er von 3,19 Prozent auf ...

  • Wie überprüft man eine Betriebskostenabrechnung?

    Jedes Jahr wieder flattert Mietern die Betriebskostenabrechnung ins Haus. Selten sorgt sie für Freue beim Empfänger, denn meistens heißt es: Nachzahlen! Und irgendwie fühlt man sich immer ein ...

  • BGB: Vorbehaltlose Zahlung gleich Anerkenntnis einer Forderung?

    Nein, sagt der BGH. Die Vorinstanz war in ihrem Urteil davon ausgegangen, dass die vorbehaltlose Erfüllung einer Forderung, z.B. eine Reparaturrechnung einer Kfz-Werkstatt, die stärkste Form ...

  • Pendlerpauschale adé!

    Die 2007 eingeführte Pendlerpauschale ab dem 21. Kilometer ist verfassungswidrig und wurde vom Bundesverfassungsgericht gekippt. Diese Regelung zur Pendlerpauschale verstößt gegen den im ...

  • Notwenige Zuziehung eines ortsfremden Rechtsanwalts gem. § 91 Abs. 2 S.1 ZPO

    Nach § 92 Abs. 2 Satz 1 ZPO werden der obsiegenden Partei des Prozesses die gesetzlichen Gebühren und Auslagen ihres Rechtsanwalts von der unterliegenden Partei erstattet. Die Reisekosten für ...

Eine Antwort hinterlassen

Name (*)
Mail (wird nicht veröffentlicht) (*)
Webseite
Kommentar