Im ökologischen Landbau zeigt der Verzicht auf synthetische Pflanzenschutzmittel und Mineraldünger mittlerweile messbare Auswirkungen. Zum Beispiel zeigt das Nitrat im Bioprodukt wesentlich geringere Rückstände als früher. Das gilt auch für Pestizide. Diese Tatsachen sind besonders wichtig in der Kinderernährung.

Ein Bioprodukt muss nach den Vorschriften der EG-Öko-Verordnung hergestellt worden sein. Diese Vorschriften besagen zum Beispiel, dass das Produkt nicht gentechnisch produziert wurde und dass Zusatzstoffe oder Hilfsstoffe nur in bestimmten Mengen verwendet wurden. Auf synthetische Pflanzenschutzmittel und mineralische Dünger muss im Anbau verzichtet werden. Auch was die Tierhaltung betrifft, müssen Biobauern besondere Ansprüche erfüllen.


Kinderernährung mit Bioprodukten

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Das Bioprodukt in der Kinderernährung ist reicher an Nährstoffen und wesentlich nitratärmer. Da auf Zusatzstoffe weitgehend verzichtet wird, ist das Bioprodukt auch weniger allergen. Allergiefreiheit spielt in der Kinderernährung eine besondere Rolle, da Kinder auf Allergene viel empfindlicher reagieren als Erwachsene.

Hinzu kommt, dass viele Käufer darauf wert legen, dass das Bioprodukt aus der Region beziehungsweise dem Umland stammt. Die Transportwege sind dadurch kurz, und das schont die Umwelt.

Kinderernährung sollte generell ausgewogen sein. Viele Kinder mögen Rohkost lieber als gekochtes Gemüse. Ein Bioprodukt, zum Beispiel in Form von rohen Gurkenscheiben, Kohlrabi oder Möhren, kann als Zwischenmahlzeit dienen und ersetzt auf sinnvolle Weise Kuchen und Bonbons. Beim Fernsehen sollte man statt Süßigkeiten besser Obst in mundgerechten Stücken anbieten. Kinderernährung ist auch Erwachsenenernährung. Hier müssen Eltern den Kindern ein gutes Vorbild sein.

Da sich das Geschmacksrepertoire der Kinder im Alter von sechs bis sieben Lebensjahren entwickelt und Süßes favorisiert wird, kann eine ausgewogene und sinnvolle Kinderernährung dem Einhalt gebieten. Kinder haben feine Geschmacksnerven, was entwicklungsbiologisch durchaus einen Sinn macht. Denn der Geschmack und die Qualität eines Nahrungsmittels entscheiden darüber, ob es verträglich ist. Und dies wird unbewusst von den Kindern geprüft. Daher werden bittere und zu salzige Produkte meist abgelehnt.

Ein Bioprodukt aus ökologischem Anbau oder überhaupt ein breites Spektrum an Nahrungsmitteln anzubieten, ist die beste Methode um zu vermeiden, dass ein Kind allzu wählerisch wird.

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