Der BGH hat sich in seiner Entscheidung vom 13.03.2008, Az. IX ZR 136/07, zum Aufgabenbereich der Rechtsberatung durch einen Rechtsanwalt sinngemäß so geäußert:
Grundsätzlich ist der Rechtsanwalt zur allgemeinen, umfassenden und möglichst erschöpfenden Belehrung des Mandanten verpflichtet. Unkundige muss er über die Folgen ihrer Erklärungen aufklären und vor Irrtümern bewahren. In den Grenzen des Mandats hat der Anwalt dem Mandanten die Schritte anzuraten, die zum erstrebten Ziel führen können. Er hat Nachteile für den Mandanten zu verhindern, wenn sie voraussehbar und vermeidbar sind. Dazu muss er dem Mandanten den sichersten und gefahrlosesten Weg vorschlagen und ihn über mögliche Risiken aufklären, damit der Mandant zu einer sachgerechten Entscheidung in der Lage ist.
Der genaue Umfang der anwaltlichen Pflichten richtet sich nach dem erteilten Mandat und den Umständen des Einzelfalles. Ziel der anwaltlichen Rechtsberatung ist es, dem Mandanten eigenverantwortlliche, sachgerechte Grundentscheidungen in seiner Rechtsangelegenheit zu ermöglichen.
Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
Die kleinen Icons verlinken verschiedene Social Bookmarking Dienste. Über einen Eintrag würden wir uns sehr freuen. Unter
http://schraegschrift.de/feed/ findet man den kompletten Newsfeed. Die Reaktionen auf diesen speziellen Eintrag können Sie mit Hilfe eines weiteren
RSS 2.0 Feeds verfolgen.
Sie können einen
Kommentar hinterlassen, oder sie setzen ein
Trackback von Ihrer eigenen Seite.
Lesenswert!
ALG-II-Empfänger haben Anspruch auf BeratungshilfeLaut einer Pressemitteilung
des Bundesverfassungsgerichts
haben
Arbeitslosengeld-II-Empfänger
Anspruch auf Beratungshilfe
durch einen Rechtsanwalt, wenn
sie einem ALG-II-Bescheid
widersprechen ...
Anleitung zum Schreiben einer Klage - Teil 1Zur Vorbereitung der Klage
sollte man folgende Schritte
gehen:
Erstmal: Was will der
Mandant überhaupt? Muss man
ihn wohl oder übel fragen.
Entweder, er plappert wie ein
Wasserfall oder man muss ...
Das neue RDG - RechtsdienstleistungsgesetzDas neue RDG, das am 1. Juli
2008 in Kraft tritt, löst das
RberG (Rechtsberatungsgesetz)
von 1879 ab. Damit gehen
einige Neuerungen bei der
Rechtsberatung einher.
Zunächst einmal: Das neue RDG ...
Verbraucher oder Unternehmer?Der BGH hat kürzlich die
Frage geklärt, wann eine
Person Verbraucher oder
Unternehmer nach den
Vorschriften der §§ 13, 14
BGB ist. Dies ist immer dann
problematisch, wenn z. B. eine
selbständig ...
Beweisverwertungsverbot - wann denn nun?Momentan läuft ein Fall durch
die Presse, bei dem die
Polizei bei der Durchsuchung
des WG-Zimmers eines
vermeintlichen Straftäters
wegen des Verdachts auf
Verstoß gegen das Markenrecht
zufällig ...
Notwenige Zuziehung eines ortsfremden Rechtsanwalts gem. § 91 Abs. 2 S.1 ZPONach § 92 Abs. 2 Satz 1 ZPO
werden der obsiegenden Partei
des Prozesses die gesetzlichen
Gebühren und Auslagen ihres
Rechtsanwalts von der
unterliegenden Partei
erstattet. Die Reisekosten
für ...
Anleitung zum Schreiben einer KlageerwiderungAls Anwalt des Beklagten, der
Klageabweisung beantragen und
begründen möchte, geht man
in folgenden Schritten
vor:
1. Zulässigkeit der
Klage
Grundsätzlich prüft
der Richter die ...
Anleitung zum Schreiben einer Klage - Teil 4: BegründungAllgemeines
Der Kläger muss
nun alle
anspruchsbegründenden
Tatsachen vortragen und ggf.
unter Beweis zu stellen (A.
Tatsachenvortrag). Daran
schließen sich meist
Rechtsausführungen an (B.), ...
Worauf müssen Rechtsanwälte Umsatzsteuer erheben?Umsatzsteuerpflicht bei
Rechtsanwälten
Umsatzsteuerpflichtig,
weil keine durchlaufenden
Posten i.S.d. § 10 I 6 UstG,
sind:
Aufwendungen für
Geschäftsreisen, Tagegelder
(§ 2 II RVG i.V.m. ...
Kosten im Verfahren vor dem SozialgerichtZur Frage, welche Kosten für
ein Verfahren vor dem
Sozialgericht entstehen
können:
Gerichtskosten:
Grundsätzlich werden keine
Gerichtskosten vom Kläger
verlangt, wenn er
Versicherter, ...
Eine Antwort hinterlassen