Wenn Jan und Tini reisen … kann auch mal einer krank werden. Tini hat Schnupfen. Nicht ganz so dramatisch, da wir heute ohnehin nur unsere Zwischenstation in Timaru erreichen wollten. Wir haben wegen geschlossenen Vorhängen ziemlich lange geschlafen. Eine Frechheit! So verpasst man doch Neuseeland.

Die Strecke hat uns zunächst wieder durch einige Buchten der Halbinsel geführt. Die Strasse war teilweise nur noch eine Schotterpiste. Gottseidank nicht mein Auto. Camper können auf dem Abschnitt zwischen Pigeons Bay und Port Levy gar nicht fahren. Wenn ein anderer PKW entgegen kommt ist ein bisschen Rangiertalent gefragt, es sei denn man möchte gern 1000 Meter abstürzen. Wir emfehlen wirklich die Richtung nach Port Levy, denn da fährt man innen und wird im schlimmsten Fall nur Zeuge eines dramatischen Unfalls. Ein Hoch auf den Linksverkehr. 🙂


in Google Earth ansehen …

In den kleinen Städchen ist im Herbst nicht wirklich etwas los. Man hat seine absolute Ruhe. Ihr könnt, ganz allein, den Strand ablaufen und Muscheln sammeln oder Picknicken. Cool.

Die Strecke von Christchurch bis Timaru ist relativ unspektakulär. Eine breite Landstrasse durch flaches Land. Ab und an mal ’ne Vollbremsung um etwas zu essen. Soweit so gut.

In Timaru steppt der Bär. Die Geschäfte schliessen um 17:30 Uhr und auch McDonalds stellt die Stühle hoch. Damit die Jugend hier nicht total abdreht gibt es mehr PC-Geschäfte als Lebensmittelmärkte. Nen warmen Pullover für den Mt. Cook haben wir nicht mehr bekommen.

Unser Hotel ist scheinbar von 1960. Stark sanierungsbedürftig – die Arbeiten haben im Untergeschoß aber schon begonnen. Grosvenor, ein Name den ich mir genauso wenig merken muß wie Timaru. Nächstes Mal fahren wir ein Stück weiter.

Für alle unwissenden "Jan und Tini":

Jan und Tini waren 2 Puppenfiguren, die in einem offenen Auto kreuz und quer durch die DDR fuhren und Porzellanfabriken oder einzelne Städte zeigten oder auch mal eine Berufsgruppe vorgestellt haben. fernsehserien.de

schreibstift

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