Noch während der Nacht im nett eingerichteten Ecozimmer begann es sintflutartig zu Regnen. Unser Ziel für die nächsten beiden Tage war der Marlborough Sound, ein Nationalpark am obersten Zipfel der Südinsel Neuseelands. Ein Kaffee in einer Lodge an der Landstraße Richtung Marlborough war genau das Richtige zum Wachwerden. Ab Mitte der Insel, auf der Ostseite, klarte der Himmel dann immer weiter auf. Als wir bei den Weinplantagen vorbeifuhren, hörte der strömende Regen auch endlich auf. In Marlborough wachsen außer Wein noch Kirschen und Oliven. Und zumindest den Wein finden wir spitze. Ab Picton fing es dann aber wieder an zu regnen, die gewundene Küstenstraße zum Backpackers wurde dadurch nicht einfacher.


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Aber einmal angekommen, wurden wir für die Strapazen der Fahrt entschädigt: ein idyllisch an einer Bucht des Kenepuru Sounds gelegendes Hostel, welches eher einem Fünfsterne-Resort ähnelt.

Nicht umsonst eines der höchstbewertetsten Backpackers. Beheizbarer Wirlpool mit traumhaften Blick über den Fjord, leckeres selbstgekochtes Essen und gemütliche Zimmer. Und das alles in einer sehr abgeschiedenen Gegend, die nur über eine holperige Straße zu erreichen ist. Der Hammer!

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