Geboren am 14. November 1840 in Paris, widmete sich der französische Maler Claude Monet bis zu seinem Tod am 05. Dezember 1926 vor allem dem Impressionismus.

Er prägte seine mittlere Schaffensperiode, während frühere Bilder durch den Realismus gekennzeichnet waren.

Bei den traditionellen Kunstakademien seiner Zeit kam die Ausrichtung auf den Impressionismus weniger gut an, so dass der Künstler zu Lebzeiten kaum gefragt war.

Finanzielle Probleme schienen sein Leben seit seiner Jugend zu kennzeichnen, doch sie hinderten ihn nicht daran, in der Kunst eigene Wege zu gehen. Angesichts seiner heutigen Berühmtheit erscheinen diese Probleme seiner Zeit schlicht unvorstellbar zu sein.

Monet: Licht, Schatten und Reflexion - Partnerlink

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Als zweiter Sohn eines Kolonialwarenhändlers lernte Monet früh finanzielle Not kennen. Trotzdem ermöglichten seine Eltern den Besuch des Städtischen Gymnasiums in Le Havre. Dort erlernte der junge Monet das Zeichnen, lehnte die schulische Disziplin aber aus tiefstem Herzen ab. Zuflucht und Trost fand er am Meer oder beim Malen. Schon im Alter von 15 Jahren war er für seine Künste als Karikaturist bekannt und bekam erste Zeichenaufträge.

In der Barke, 1887 / © RMN-Grand Palais (Musée d’Orsay) / Hervé Lewandowski / Hatje Cantz Verlag

In seinen frühen künstlerischen Jahren widmete er sich dem Realismus, kam mit seiner individuellen Auslegung allerdings wenig beim Publikum an und blieb dadurch in finanziellen Schwierigkeiten. Erst Anfang der 1870er Jahre war es ihm durch eine Erbschaft von seinem Vater möglich, sich wirtschaftlich auf eigene Füße zu stellen und sich voll der Malerei zu widmen. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Impressionismus mehr und mehr zu seiner charakteristischen Stilrichtung. Die letzten 20 Jahre seines Lebens waren durch gesundheitliche Probleme an den Augen gekennzeichnet. Der Maler verstarb am 05. Dezember 1926 in Giverny.

  • Kompaktinfo
  • Monet: Licht, Schatten und Reflexion

  • Autor: Ulf Küster, Maria Becker, Gottfried Boehm, Philippe Piguet, James Rubin
  • Ausgabe: 192 Seiten; Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Hatje Cantz Verlag
  • ISBN-10: 3775742387
  • ISBN-13: 9783775742382
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  • Fazit

    Mit dem Werk Monet: Licht, Schatten und Reflexion erhält der Leser einen interessanten Überblick über mehr als 50 Werke aus der Phase zwischen 1880 und dem frühen 20. Jahrhundert. Für diesen Zeitraum scheint ein Zitat des Philosophen Maurice Merleau-Ponty wegweisend, der seinerzeit feststellte, wie sehr der Mensch durch das Aussehen der Welt erschüttert würde, wenn er die Zwischenräume zwischen den Dingen als Ding sehen könnte. Die in diesem Buch aufgezeigte Phase seines künstlerischen Wirkens steht meist nicht im Fokus der Kunstliebhaber, die sich eher auf die frühen und die späten Arbeiten konzentrieren. In diesen Bildern fällt die Arbeit mit Spiegelungen und Schatten auf. Sie schafft Platz für Ästhetik und für Selbstreflexion, um sich vom eigentlichen Bild zu lösen.

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Herausgegeben wurde das Buch anlässlich des 20. Geburtstags der Fondation Beyeler. Der Leser findet einen Auszug aus Landschaften am Meer, aus wilden Atlantikküsten, aus Flussläufen an der Seine, aber auch aus Blumenwiesen, Heuhaufen und den weltberühmten Seerosen, die seine späten Bilder kennzeichneten. Auf vielen Bildern experimentiert der Künstler mit Licht- und Farbenspielen, die sich im Verlauf von Tages- und Jahreszeiten ändern. So erzielt der Maler magische Stimmungen, für die seine Arbeiten berühmt sind.

Nebel über der Themse / Imaging Department © President and Fellows of Harvard College / Hatje Cantz Verlag

Das Besondere an diesem Werk sind zweifelsfrei die 15 Gemälde aus privatem Besitz, die bisher kaum in Ausstellungen gezeigt wurden und die dem Betrachter lange vorenthalten wurden. Sie werden ergänzt durch über 60 Bilder, die in den bedeutendsten Museen in Paris, in New York, in Boston und in London zu sehen sind.

Titelbild: Blick auf Bordighera / The Armand Hammer Collection, Schenkung der Armand Hammer Foundation. Hammer Museum, Los Angeles / Hatje Cantz Verlag

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