Für die Liebhaber von spektakulären Fotos ist das Polaroidbuch so etwas wie eine Offenbarung. Über 300 Bilder von bekannten Künstlern aus der ganzen Welt wurden hier in einem Werk zusammengestellt. Das Buch will einen umfassenden Blick auf die hohe Kunst der Polaroidfotografie geben.

Experten betrachten ein Polaroid als die Kombination von Technologie und Kunst. Doch selbst wenn man diese Auffassung nicht teilt, ist es faszinierend zu sehen, wie ein gerade gemachtes Bild innerhalb von Minuten auf Papier gebannt wird.

Die Fotos in diesem Buch stammen aus der Sammlung des MIT-Museums in den USA. Es will verdeutlichen, wie erstaunlich die Erfindung des Sofortbilds aus technischer und künstlerischer Sicht ist.

Das Polaroid-Projekt: Die Eroberung durch die Kunst - Partnerlink

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Für einen Künstler stellt die Polaroidfotografie eine besondere Herausforderung dar. Es ist eine Technik, die man sich zunächst aneignen muss, um später mit ihr zu experimentieren. Anhand von über 300 Fotos wird deutlich, welche neuen Wege der Gestaltung die Polaroidtechnologie bietet. Die Bilder stammen aus der Polaroid Collection, die bis heute als einzigartige Sammlung von Fotos dieser Art gilt.

Gleichzeitig gibt das Buch einen spannenden Einblick in die Geschichte des Polaroids. Die Entwicklung geht auf das Jahr 1943 zurück. Damals wurde der Erfinder Edwin Lang von einem seiner Kinder gefragt, warum man ein aufgenommenes Bild erst viele Stunden später sehen kann. Innerhalb von kürzester Zeit hatte der Forscher die technischen Voraussetzungen geschaffen, um den vordergründig unmöglichen Wunsch seiner kleinen Tochter zu realisieren. So begann die Geschichte der Sofortbildfotografie.


Im Lauf der Jahre setzte sich die Entwicklung bis zur Realisierung von Sofortbildern im Großformat fort, sie boten Fotografen ganz neue Möglichkeiten im Bereich der Fotografie. Sehr schnell verstanden Künstler aus der ganzen Welt, welche spannenden Perspektiven sich für die Zukunft ergeben würden. Ein Stilllebenmosaik ließ sich genauso realisieren wie eine Ansammlung von geometrischen Mustern, und selbst Aktporträts waren plötzlich leichter darzustellen. Die künstlerische Welt des ausgehenden 20. Jahrhunderts war geprägt von der Polaroidfotografie mit ihren unzähligen Möglichkeiten.

  • Kompaktinfo
  • Das Polaroid-Projekt: Die Eroberung durch die Kunst

  • Autor: William A. Ewing, Barbara P. Hitchcock, Deborah G. Douglas, Gary Van Zante, Rebekka Reuter
  • Ausgabe: 288 Seiten; Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Hirmer
  • ISBN-10: 3777428736
  • ISBN-13: 9783777428734
  • Durchschnittsbewertung: 5.0 5.0 von 5 Sternen 1 Review(s)
  • Fazit

    In diesem Buch sind unter anderem Werke von Ansel Adams, von Sybille Bergemann, von Brigid Berlin, von Chuck Close, von Arno Fischer, Dennis Hopper, Gus Van Sant und von Andy Warhol zu einem Bildband zusammengefasst. In der Presse wurde es gelobt als ein Werk, das jeder Künstler besitzen muss, der sich für die Fotohistorie interessiert. Außerdem dürfte jeder Spaß daran haben, der sich für die Entwicklung und die gesamte Geschichte des Fotos in technischer Richtung begeistert. Für diese Leser will das Werk einen wertvollen Beitrag liefern.

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Titelbild: Guy Bourdin / Charles Jourdan, 1978 / 1978 / 915
© The Guy Bourdin Estate 2017 / Courtesy of Louise Alexander Gallery
C-Print on Fujiflex paper / 35 x 46" (88.9 x 116.8 cm)

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