Der Sinn von Minecraft besteht darin, Strukturen verschiedenster Art aus Blöcken zu bauen. Ob man Häuser baut, Bahnhöfe errichtet, Schienen verlegt, Bäume schlägt oder Höhlen gräbt, bleibt der Phantasie des Spielers überlassen. Es gibt relativ wenige Spielregeln, so dass jeder Teilnehmer gefordert ist, seine eigene Welt zu errichten. Gerade diese Freiheit ist ein Grund dafür, dass sich Minecraft immer noch einer sehr großen Beliebtheit erfreut. Man kann das Spiel allein spielen, es ist aber auch möglich, eine Vielzahl von Teilnehmern einzubeziehen.

Jeder Teilnehmer erhält eine Figur, die er mit Hilfe der Tasten über das Spielfeld bewegt. Die Figur kann springen oder ihren Blickwinkel ändern. Sie lebt in einem Modus, der ihr Tagesgeschehen bestimmt. Ein solcher Modus ist zum Beispiel der Überlebensmodus, es gibt aber auch einen Kreativmodus, einen Abenteuermodus und einen Zuschauermodus. Der Modus ist dafür verantwortlich, welche Aufgaben die Spielfigur zu erledigen hat. In jedem Modus hat die Figur die Möglichkeit, ihre Umgebung zu erforschen. Das kann zum Beispiel eine weitläufige Wüste sein, aber auch eisige Berge oder eine grüne und saftige Wiese gehören dazu. Die Figur hat nun die Aufgabe, so viel wie möglich an Hab und Gut zu sammeln. Sie wählt Erdblöcke aus und fügt sie zu Häusern und Hütten zusammen. Sie schlägt Holz und stellt daraus Werkzeuge her. Über allem schwebt die Sonne, die die Tageszeit angibt. Wie im wirklichen Leben geht auch bei Minecraft am Abend die Sonne unter. Jetzt hat die Figur die Aufgabe, sich eine sichere Behausung für die Nacht zu suchen. Die scheinbar so ruhige Minecraft-Welt des Tages verwandelt sich nämlich in der Nacht in eine gefährliche Landschaft. Hinter jedem kleinen Klotz könnte sich ein Monster verstecken, das sich auf die Suche nach dem Spieler begibt. Nur wer sich in einer Behausung versteckt, indem er sich selbst eine Hütte oder eine Höhle baut oder diese entdeckt, schützt sich vor den bösen Ungeheuern.

 

In der Hütte besteht vielleicht die Möglichkeit, sich durch einen Stollen in den nächsten Berg vorzuarbeiten, um in der Tiefe nach Kohle zum Heizen oder Eisen für eine Rüstung zu finden. Vielleicht entdeckt die Spielfigur auch einen unterirdischen See, den man umgehen muss oder durch den man schwimmen muss, um ans andere Ufer zu kommen.

 

Mit diesen Landschaften gelangt der Spieler in immer wieder neue phantasievolle Regionen, in denen die Figur kleine und große Abenteuer bewältigen muss. Die Kombinationsmöglichkeiten sind immer wieder neu und immer wieder anders, so dass dieses Spiel nicht langweilig wird. Auffallend ist, dass die Spielregeln von Minecraft recht weit gefasst sind. Es gibt kaum Vorgaben, der Spieler muss sich seine Strategie vielmehr selbst überlegen und Schritt für Schritt selbst erkunden. Besonders viel Spaß macht es, wenn man Minecraft mit vielen Teilnehmern spielt, man kann sich aber auch sehr gut allein die Zeit vertreiben. Aufpassen sollte man lediglich bei der Zeit, die man mit dem Spiel zubringt. Jedes neue Projekt – wie der Bau einer Burg – fesselt den Spieler meist so sehr, dass er sich kaum noch vom Computer trennen mag und die eine oder andere Stunde vor dem Bildschirm verbringt.

Trotz aller Freiheit suchen viele Spieler Hinweise und Anleitungen in Form von Videos und Büchern. Auch auf dem Thema basierende Geschichten finden inzwischen zahlreiche Fans.

Als Beispiel haben wir einmal Erik Gunnar Taylor rausgesucht, der unter dem Namen Cube Kid einen durchschlagenden Erfolg mit „Diary of a Wimpy Villager“ erzielen konnte. Die Tagebücher des Noobs, ähmm des Kriegers, des Super-Kriegers, des Mega-Kriegers, des wahren Kriegers bzw. des ulimativen Kriegers erhalten eine Fortsetzung nach der Nächsten. Hier mal zwei Beispiele:

Tagebuch eines Mega-Kriegers (Bd. 3) - Partnerlink

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Tagebuch eines wahren Kriegers (Bd. 4) - Partnerlink

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