Turandot

Turandot - Foto: Monika Rittershaus

Spätestens seit Paul Potts ( "I´m here to sing opera") oder allerspätestens seit einer sehr nervigen Telekomwerbung kennt jeder Puccinis "Turandot" oder zumindest "Nessun Dorma" oder zumindest "diesen Song, der immer in der Telekom Werbung läuft". Noch nicht gehört? Glaub ich nicht. Einfach mal Paul Potts bei Youtube suchen!

Kurz die Story der Oper: Eine Prinzessin hackt allen Prinzen auf Freiersfüßen den Kopf ab, bis einer von denen cool genug drauf ist, ihre drei Rätsel zu knacken.

Ich hatte Samstag das Vergnügen, "Turandot" in der Staatsoper unter den Linden in Berlin sehen zu können. Es war nicht die erste Inszenierung von Doris Dörrie, die ich dort erlebt habe. Zuvor hatte ich bereits Mozarts "Così fan tutte" gesehen und ahnte bereits, dass mich eine frische und kontrastreiche Inszenierung erwarten würde.

Die Bühnenbilder sind voller Energie – Mangastyle im asiatischen Garten, altes Peking – neues Peking. Cirque du Soleil trifft Powerrangers. Ja, so macht mir eine Oper Freude. Trägt Calaf eine Trainingsjacke? Ich glaube schon.

Turandot

Turandot - Foto: Monika Rittershaus

"Turandot" ist das letzte Werk Puccinis. Leider konnte er die Oper nicht mehr vollenden. So kommt es, dass der italienische Komponist Franco Alfano anhand von vorhanden Skizzen und Hinweisen die letzte Szene vollendete.

Seit 2002 gibt es ein neues Ende von "Turandot". Luciano Berio gab dem Ende der Oper ein neues Gewand. Welche Variante ist aber nun besser? Wie immer Geschmackssache. Ich hatte mich schon sehr an die Variante von Alfano gewöhnt und habe die neuere Version Samstag zum ersten Mal gehört.

Alles schön, alles super – ich komme gerne wieder.

Turandot

Turandot - Foto: Monika Rittershaus

Dann hier mal schnell die wichtigstens Links für Euch:

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veröffentlicht von schreibstift

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