Mit seinem besonderen Blick für den außergewöhnlichen Moment erlangte Michael Magers (*1976, Dallas, Texas) als Dokumentarfotograf und Journalist schnell internationale Bekanntheit.

Seine Aufnahmen erscheinen in Magazinen und Zeitungen wie TIME, New York Times oder The Guardian. Während seiner Auftragsarbeiten, die ihn um die ganze Welt führen, legt Magers seine Kamera jedoch nach getaner Arbeit nicht beiseite.

Vielmehr erkundet er den ihn umgebenden Alltag, um im entscheidenden Augenblick eine Bewegung oder Konstellation festzuhalten.

Michael Magers: Independent Mysteries (Fotografie, Film) - Partnerlink

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Diese Bilder fangen nicht nur die Essenz des Alltäglichen ein, sondern zugleich auch den darin enthaltenen Zauber des Einmaligen. Jede seiner körnigen Schwarz-Weiß-Aufnahmen, die er in den letzten zehn Jahren vor allem dem städtischen Leben Japans entlockte, trägt das Geheimnis einer weiterführenden Geschichte in sich, die es zu entdecken gilt.

Der Betrachter erlebt durch die Augen des Fotografen immer auch den Blick eines Besuchers auf eine fremde Kultur. So sehr der Protagonist hinter der Kamera auch Teil der Szenerie wird, so sehr fangen die Aufnahmen dennoch die Spannung einer intimen Distanz ein, die zwischen Fotograf und Motiv bestehen bleibt.

Ein immer wiederkehrendes Thema dieses teilnehmenden Beobachters sind tätowierte Körper.