Kann der alte Traum, durch ehrliche Arbeit zum Millionär zu werden, Wirklichkeit werden? Stimmt der alte amerikanische Mythos, dass man sich vom Tellerwäscher zum Millionär hocharbeiten kann, wirklich? Oder handelt es sich dabei um ein rein amerikanisches Phänomen, das Gegensätze wie Gut und Böse, Schwarz und Weiß, Arm und Reich mit dem scheinbaren Gegensatz von Arbeit und Millionär auf die Spitze treibt?

In Amerika, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, kommt es sicher häufiger vor, durch Arbeit zum Millionär zu werden. Unabhängig von der Ausbildung, kann jeder versuchen, sein Glück zu machen. In den europäischen Ländern, und besonders in Deutschland, wird großen Wert auf eine fundierte Ausbildung oder ein Studium – möglichst mit Doktortitel – gelegt. So wird die Voraussetzung geschaffen, um an möglichst einträchtige berufliche Positionen zu gelangen. Dies dient als Basis, um möglicherweise durch Arbeit zum Millionär zu werden.


Natürlich spielt auch hier das Glück oder Schicksal eine Rolle, um die nötigen Karriere-Verbindungen aufzubauen. Am Einfachsten ist es, wenn man in eine reiche Familie hinein geboren wird und so versuchen kann, durch eigene Arbeit zusätzliche Millionen zu verdienen.

Millionär werden durch der eigenen Hände Arbeit? Auch das Forcieren einer neuen Idee kann die Möglichkeit bieten, reich zu werden. Eine gehörige Portion Glück gehört hier allerdings dazu, um genau den Zeitgeist zu treffen.

Mit „normaler“ Arbeit, das heißt mit einem durchschnittlichen Einkommen, ist es fast unmöglich, zum Millionär zu werden. Die steigenden Lebenshaltungskosten, die Angst um den Arbeitsplatz, Schulden und die Sorge vor der Altersarmut zermürben eher. Eine Portion Mut und der nötige Ansporn fehlen, um etwas Neues zu wagen. Man träumt eher davon, durch einen Lottogewinn zum Millionär zu werden, als durch ehrliche Arbeit.

So bleibt der Traum vom Millionär, der es mit eigener Arbeit geschafft hat, so reich zu werden, wohl doch nur ein Traum.

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