Telekom Prozess beginnt – oder: Der Untergang der Volksaktie
Gestern, am 7. April 2008, begann das Oberlandesgericht Frankfurt mit der Verhandlung im wohl größten Aktien-Anlegerprozess der deutschen Geschichte. Sechzehntausend Klein-Anleger, die die angeblich “renditensichere Volksaktie” (so die vielversprechende Werbung der Telekom) erworben hatten, klagen nun auf Schadensersatz.
Die Telekom weist die Schuld erwartungsgemäß von sich und hält die Klage für unbegründet. Einen Vergleich mit den Anlegern schließt sie dementsprechend aus.
In dem Prozess geht es u.a. um die Bewertung der Telekom-Immobilien, den Kauf der UMTS-Lizenzen und die Übernahme von Voicestream. Die Telekom soll die Aktionäre angeblich falsch oder unzureichend über die damit verbundenen Risiken informiert haben.
Bleibt abzuwarten, ob die Kläger wirklich Chancen auf Erfolg haben, denn dies nachzuweisen, wird schwierig sein…
Erfahrene Juristen bezeugen, daß es vor Gericht von Vorteil sein kann, wenn man im Recht ist.Graham Chapman
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