Jeder kennt die Vorbereitungen, die man bei einem Upgrade auf ein neueres Betriebssystem machen muss. Zum einen sollte man, auch wenn es manchmal so heißt, als ob es nicht notwendig wäre, seine wichtigsten Daten, Bilder und E-Mails sichern und auf einer externen Festplatte oder DVD speichern. Denn in einem PC-Umfeld kann alles passieren, man erinnere sich nur einmal an Murphy und sollte sich somit vor einem ärgerlichen Datenverlust halt lieber absichern. Falls sich herausstellt, dass dieser Schritt unnötig war, hat man immer einen genauen Datenstand zu diesem Datum für den Fall, dass die Festplatte doch mal kaputt geht.

Als erstes macht man dann einmal den Kompatibilitätstest, der einem anzeigt, ob es ein Hardware- oder ein Softwareprodukt gibt, welches unter Windows 7 nicht läuft. Wenn dieser zufriedenstellend verlaufen ist und man die Daten gesichert hat, kann es auch schon losgehen. Der Vorteil ist, dass das System sich direkt vor dem eigentlichen Start des Betriebssystem-Updates noch die neuesten Updates zieht, sodass man nach dem ganzen Prozess ein topaktuelles Betriebssystem mit allen Daten hat. Im nächsten Schritt kann man dann zwischen dem automatischen Ablauf oder einem Ablauf mit manuellen Änderungen wählen.

Wenn man eine Datensicherung gemacht hat, kann man das automatische Update ohne Probleme auswählen. Wenn man diese nicht gemacht hat und sich im Bereich des Betriebssystems sehr gut auskennt, kann man auch manuelle Änderungen vornehmen. Wenn man dann auf „weiter“ geht, kann man sich in Ruhe den einen oder anderen Kaffee holen, das Update läuft dann. So werden die Daten kopiert, Einstellungen gesammelt, die Updates installiert und die Einstellungen wieder übertragen. Danach wird man seinen Augen kaum trauen, da Windows 7 sehr viel trendiger ist, als es die älteren Betriebssysteme jemals waren. Aber der Fortschritt findet auch hier statt.

Jetzt ist es an der Zeit, sich erst mal mit dem neuen Betriebssystem zu beschäftigen, aber das geht in der Regel recht schnell. Sollte man einige Funktionen vermissen, von denen man eventuell gehört oder gelesen hat, kann man auch zum Beispiel von einer Windows-7-Starter-Version auf eine Premium- oder sogar Professionell-Version kommen. Das geht mittlerweile ganz einfach durch das Windows Anytime Upgrade. So ist keine neue DVD mehr nötig, um in den Genuss der Zusatz-Features zu kommen. Alle Features sind bei jeder Version installiert, werden aber durch den jeweiligen Registration Key freigeschaltet oder gesperrt.

Insofern hat ein jeder Anwender ein Windows 7 Ultimate auf seinem Rechner, welches nur durch den Key auf die jeweilige Version herunter geschraubt wird. Das macht dieses Anytime Update aber einfacher, indem man einfach nur eine Gebühr für dieses Update bezahlt und dann einen neuen Key bekommt. Dieses kann man auf zwei Arten machen, entweder komplett über das Betriebssystem oder aber, wenn man einen Key schon erworben hat, mit dessen Eingabe über das Betriebssystem. Dazu betätigt man den Startbutton und tippt im Suchfenster „Anytime“ ein. Schon kann man den Punkt „Windows Anytime Upgrade“ auswählen. Dann erscheinen die zwei Auswahlpunkte. Man muss dann, je nachdem ob man alles per Betriebssystem machen will, dem ersten Punkt folgen und das Betriebssystem wird automatisch erweitert. Beim zweiten Punkt gibt man den erhaltenen Key per Hand ein und erweitert so seine Version von Windows 7.

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