eBay ist ja immer für spektakuläre Aktionen bekannt. Änderungen an den Preisen und am Bewertungssystem für Verkäufer haben schon für viel Unmut gesorgt.

Boykottaufrufe: Ebay und der Frust der Verkäufer

Online-Shopping: Ebay wird billiger – und teurer

Die Verkäufer haben sich jedesmal beschwert, aber einen wirklichen Boykott gab es nie. Die Marktmacht von eBay war und ist hierfür einfach zu groß.

Nun wäre eBay nicht eBay, wenn man nicht noch Einen draufsetzten könnte. Der Focus schreibt, dass Kunden in Australien demnächst nur noch via Paypal bezahlen können. In England ist Paypal wohl auch schon Pflicht und auch in Deutschland spielt dies in einigen Kategorien schon eine Rolle.

dollarsLaut Aussage von eBay soll diese Zahlweise weniger Stress zwischen den Vertragsparteien verursachen. Das Paypal zur eBay Gruppe gehört, ist dabei sicher nur ein Zufall. eBay kann also ganz zufällig bei jedem Verkauf zweimal absahnen. Sowohl Verkäufer, als auch Kunden sind entsprechend sauer. Von weniger Stress ist hier erstmal nichts erkennbar.

Persönlich kann ich über meine Paypal Transaktionen als Käufer allerdings nichts Schlechtes sagen, da immer alles reibungslos lief. Mit wenigen Klicks bezahlen, ohne Kontodaten und so weiter. Schon praktisch. Als Verkäufer muß man entsprechende Gebühren tragen. Fand ich auch nie wirklich schlimm, was aber auch daran lag, dass ich sehr wenige Verkäufe über Paypal abgewickelt habe. Wenn man nun bei jeder einzelnen Transaktion zahlen muß, leppert sich natürlich ganz schön was zusammen. Fünfunddreißig Cent pro Transaktion zuzüglich 0,9 bis 3,9 Prozent in Abhängigkeit vom Betrag.

Es gibt im Internet eine Reihe von Seiten, die sich mit fehlgeschlagen Transaktionen, gesperrten Konten und anderen Paypalproblemen beschäftigen. Liest man dies, kann einem Angst und Bange werden. Auch Terrorgeschichten sind zu lesen. Nunja, davon kann jeder halten, was er will.

Auf jeden Fall geht es meiner Meinung nach mit eBay so langsam bergab. Mit John Donahoe als Nachfolger von Meg Whitman ist nicht’s besser geworden.

Ob eine genrelle Paypal Pflicht auch in Deutschland kommt, halte ich für fraglich. Anders als in anderen Ländern haben wir ein vernünftiges und vor allem sehr verbreitetes Überweisungssystem. Nix mit Western Union Money Order Gedöns.

via: Basic Thinking – eBay Australien: Nur noch per PayPal zahlen

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19 Reaktionen zum Beitrag " eBay und die Paypal Pflicht "

Kommentare :
  1. hornedry2k
    09:14 am 30. Juli, 2008

    Hier gibt es einen Petition dagegen und der Paypalblog wurde ebenfalls ins Leben gerufen:

    http://www.hornedsdungeon.org/?p=944

  2. Monster
    18:58 am 6. Oktober, 2008

    Ja und das lustige ist: Jeder der PayPal anbietet erhöht automatisch seine Preise und somit sind PayPal Anbiter teurer da sie ja die PayPal Gebühren reinbekommen müssen..

    Und wenn jetzt jemand per Banküberweisung bezahlt, trägt er die Kosten auch mit, die eigentlich für den PayPal Abzug gedacht waren.

    Super System. Ich wander eh so langsam ab von PayPal…

  3. kein.kickstarter
    16:11 am 2. September, 2009

    Scheint wohl soweit zu sein, wollte gerade eine Aktion einstellen, und landete bei 3 Versuchen jedesmal auf paypal, mit der Anweisung ein Konto zu eröffnen.
    Ob ich mir ein Konto bei paypal zulegen will, würde ich aber gerne selbst entscheiden.
    Und der Vorwand, damit würde ebay sicherer leuchtet mir nicht ganz ein, werde wohl in Zukunft keine Aktionen mehr bei ebay einstellen, schade.

  4. Hoast
    09:14 am 2. Februar, 2010

    Seit gestern kann man als Verkäufer mit weniger als 50 Bewertungen ohne Paypal-Konto nicht mehr verkaufen. Eine unglaubliche Frechheit! eBay ist für mich gestorben, ich wickel‘ meine Verkäufe nun wieder analog (auf dem Flohmarkt) ab. Scheinbar ist man bei eBay gewillt, Fortschritt in Rückschritt umzuwandeln. Glückwunsch, bei mir hat es schonmal funktioniert und ich hoffe, daß ich damit nicht allein bin!

  5. Christoph
    12:00 am 2. Februar, 2010

    Heute ist der Tag gekommen.
    PayPal wird vorausgesetzt, solange man als Verkäufer (vorerst) 50 Bewertungen und weniger hat.

    Zitat Ebay:
    Deshalb können ab dem 25. Februar 2010 Verkäufer mit weniger als 50 Bewertungspunkten nur dann Artikel einstellen, wenn sie PayPal als Zahlungsmethode anbieten. Damit erhöhen Sie die Anzahl möglicher Käufer und entsprechend auch Ihre Verkaufschancen.

    Ja ne, ist klar.
    Und die Einnahmen von Ebay Erhöhen sich auch ganz zufällig.
    Damit wären dann Abzüge von effektiv über 10% fällig!!
    Meiner Meinung nach, können die Verantwortlichen den Hals nicht voll bekommen.

    Ich werde dies nicht unterstützen und verkaufe von nun an nur noch über Foren oder andere KOSTENLOSE Seiten.
    Hoffe ihr handelt ähnlich und zeigt Ebay auf, wann die Grenze überschritten wird.

    Liebe Grüße
    Euer Christoph

  6. Marcel
    09:01 am 25. Februar, 2010

    Tja, jetzt ist es wohl so weit. Paypal wird Pflicht für alle unter 50 Bewertungen. Somit wird Ebay für mich als Gelegenheitsverkäufer uninteressant. Ich stelle hin und wieder Dinge für einen Euro ein, die dann auch schon mal für einen Euro weg gehen. An diesem Euro verdient Ebay dann 45 Cent!!! und ich habe noch 55.

    UNINTERESSANT. Werde mich nach Alternativen umsehen!

  7. schreibstift
    09:12 am 25. Februar, 2010

    Alternativen ist so ’ne Sache. Die anderen Auktionsplattformen haben leider längst nicht so viele Besucher. Auktionen kann man da, sicherheitshalber, fast nur zum Festpreis einstellen. Auf Amazon’s Marketplace kann man auch ganz gut Sachen loswerden. Leider sind aber auch hier die Gebühren exorbitant.

  8. Ein User
    23:50 am 27. Februar, 2010

    Schon lustig, was für einen Bullshit Ebay diesmal wieder verzapft hat: Wer unter 50 Bewertungen hat, muss ab dem 25.02.2010 PayPal anbieten.

    Zum einen halte ich das für stark wettbewerbswidrig und das Kartellamt kümmert sich aktuell auch darum, zum anderen – und das geht in solchen Diskussionen immer irgendwie unter – steht in den PayPal-AGBs, dass im Falle eines Falles der Verkäufer den Versand nachweisen muss. Eine Einladung für unseriöse Käufer, bei denen unversicherte Ware nie ankommt – die bekommen von PayPal das Geld erstattet, nachdem es zuvor beim Verkäufer eingefroren und dann abgezogen wird. Merke: Immer nur versichert verschicken, wenn man PayPal anbietet!

    Und wer zu Recht keine Lust darauf hat, PayPal aufgezwungen zu bekommen, für den gibt es schon seit längerem eine super Alternative: http://www.tauschticket.de Ideal für Kleinkram! Oder man schaut sich auf anderen Marktplätzen um, Ebay ist für Privatanbieter jedenfalls schon länger ziemlich uninteressant geworden.

  9. uiopü
    13:12 am 3. März, 2010

    Wir sollten, anstatt hier zu lamentieren, einen Account bei hood.de o.ä eröffnen. Nirgends haben WIR NUTZER es leichter, zu wechseln. Nur TUN müssen wir es. Wenn ebay Nutzer in Größenordnungen verliert bzw. diese abwandern zu Alternativen, werden sie diesen Schwachsinn schon rückgängig machen.

  10. Alex
    03:14 am 7. März, 2010

    Lösung: 50 nützliche Dinge bei Ebay kaufen. Dann ohne Paypal verkaufen. Statt Paypal-Gebühren zu zahlen bekommt man dann schöne Dinge zugeschickt.
    Scherz beiseite. Jeder der einen Ebay-Account hat, soll sich mal fragen wielange es alleine wegen der Käufe daurt bis man 50 Bewertungspunkte hat. Solange ist das doch nicht, oder?

  11. heinrich
    08:04 am 10. März, 2010

    Ich bin auch wieder einen Schritt zürückgegangen zur guten alten Sperrmüll.Die Leute kommen zu Dir und bringen das Geld gleich mit. Ist doch pracktisch und nebenbei lernt man noch nette menschen kennen. Ebay übertreibt es mit den Gebühren.

  12. Dietmar Schrimpf
    09:20 am 18. März, 2010

    Puh, ausgerechnet jetzt hätt ich wieder einiges was ich bei ebay los werden wollte.
    Naja werde das dann wohl doch eher auf Hood einstellen.

    Mir könnte es zwar egal sein da ich >50 Bewertungen habe, sehe aber nicht ein das ich meine Käufer wegen Paypal mehr Versandkosten abverlangen soll als nötig zumal es dann auch wieder weniger Interessenten gibt.

    Wenn ich per Paypal kassiere geht nichts unversichert auf die Reise.
    1x beschissen zu werden und von Paypal die Kohle wieder abgenommen zu bekommen reicht mir.

    „Tauschticket“ oder „Tausch-dir-was“ sind zwar gute Alternativen um Sachen los zu werden aber was macht man mit seinen zig „Tickets“ oder „TCs“ wenn man selbst nichts gescheites dafür eintauschen kann?

    Nein, nur bares ist wahres und daher pusche ich halt ab jetzt Hood.de mit nach oben!

  13. Käufer
    15:14 am 12. April, 2010

    Ich verkaufe öffters über ebay , klar das ich da über 50 Bewertungspunkte habe, ich würde auch gerne ein Gewerbe aufmachen aber ich verkaufe gebrauchte Artikel im Bereich von 1 bis 5 € da lohnt sich das mal garnicht da ich ja einstellgebühren und Galeriebild zahlen muss also 50 Cent + Pay Pal … da kommt dann schnell mal ein minus raus da ich die Ware ja auch nicht geschenkt bekomme ….
    Danke Ebay !

  14. John Donahoe
    15:33 am 24. April, 2010

    Für alle, die es immer noch nicht verstanden haben, warum eBay so ist wie es ist:

    http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2010/04/09/paypal-wird-groesser-als-ebay.aspx

    Bitte auch die Comments lesen, danach dürfte jeden klar sein, wohin die „Reise“ eBays geht 😉

  15. tantalus
    01:20 am 12. August, 2010

    Ich verstehe die Aufregung nicht. Gerade diese Woche hatte ich den Fall, dass ein Verkäufer mich bedrängt hat, ich solle doch überweisen. Am Ende hat sich herausgestellt, dass er die Ware garnicht hatte. Nur gut, dass er paypal anbieten musste, sonst hatte ich wahrscheinlich überwiesen.

    Und als Verkäufer erziele ich bei ebay wesentlich höhere Preise als auf dem Flohmarkt.

    Also warum regen sich hier die Leute so auf, es steht doch jedem frei seinen Kram in die Tageszeitung zu setzten. Ebay ist, soweit mir bekannt ist, keine Pflicht, oder?

  16. schreibstift
    09:30 am 12. August, 2010

    Für die Käufer ist Paypal oft praktisch. Gibt’s wirklich mal Probleme funktioniert das Druckmittel „Käuferschutz“ ausgezeichnet. Für einen Verkäufer ist Paypal zwar ebenfalls recht praktikabel, aber eben auch ein zusätzlicher Kostenfaktor. Ärgerlich ist, dass man durch eBay das Messer auf die Brust gesetzt bekommt. Käuferschutz wäre auch ohne Paypal realisierbar.

  17. Bu
    16:26 am 17. März, 2011

    Das Ganze hat auch was Gutes – dadurch dass immer mehr Paypal Mitglieder gibt, wächst der Druck auf die normalen Banken. Deren Service ist doch letztlich unter aller Sau. Oftmals dauert eine normale Überweisung 4 volle Tage. Bei Paypal hab ich selbst an Sonntagen das überwiesene Geld eine Sekunde später auf meinem Konto…

  18. Toddy
    22:12 am 27. Juni, 2011

    Ja, dann versuch mal dir von Paypal am Sonntag was auszahlen zu lassen. Du hast vielleicht das Guthaben, aber das geld ja wohl noch lange nicht. Abbuchen, da sind die VErbrecher von Paypal wieder schnell dabei, aber wenn du dir Guthaben auf dein Konto buchst, dauert es drei Tage.

    Paypal zwang ist echt das allerletzte

  19. Eva S.
    15:06 am 20. September, 2011

    Das riecht irgendwie schon alles nach Abzocke. Dabei kommt Ebay doch eigentlich aus dem Sammlerbereich und war nur danke seiner User so groß geworden.

    Für Sammler wie mich bleiben aber trotzdem genügend alternative Marktplätze, vor allem so Tauschplattformen, wo man alles mögliche tauschen kann.

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