Seit 70 Jahren baut Porsche Fahrzeuge, die der Traum eines jeden Sportwagenfans sind. Einmal einen Porsche zu fahren, steht auf der Wunschliste vieler Anhänger von schnellen Autos ganz oben. Wer es nicht schafft, sich diesen Wunsch zu erfüllen, darf sich wenigstens über den Anblick eines schicken Fahrzeugs freuen, denn schon die bloße Ansicht eines Porsche in elegantem Schwarz, coolem Silber oder strahlendem Weiß lässt die Herzen von Autofreunden höher schlagen.

Die heutige Porsche AG geht auf ein Konstruktionsbüro von Ferdinand Porsche zurück, das bereits im Jahr 1931 gegründet wurde. Seit 1945 firmiert Porsche als Automobilhersteller. Ferdinand Porsche führte das Unternehmen offiziell bis zum Jahr 1947, um sie danach an seinen Sohn Ferry Porsche zu übergeben. Ab 1951 baute dieser das Unternehmen konsequent zu dem heute so bekannten Sportwagenhersteller aus. Im Jahr 1972 wurde Porsche in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, die AG konnte sich bis in die 1980er Jahre auch mit wenigen verkauften Stückzahlen am Markt behaupten. Erst gegen Ende der 1980er Jahre geriet das Unternehmen in eine wirtschaftliche Schieflage. Sie sollte bis zum Jahr 1994 dauern, ab diesem Zeitpunkt wurden wieder Gewinne erwirtschaftet, und Porsche entwickelte sich nach einem längeren internen Optimierungsprozess zu dem Automobilhersteller mit der weltweit höchsten Rentabilität.

Art of Porsche: Legendäre Sportwagen - Partnerlink

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Es folgte eine große Umstrukturierung und eine enorme Erweiterung der Produktpalette. Im Jahr 2006 verkaufte Porsche rund 97.000 Fahrzeuge und war damit ein kleiner, aber unabhängiger Autohersteller. Nach einem gescheiterten Versuch, die Beteiligung an Volkswagen im Jahr 2009 auszubauen, verlor Porsche seine Unabhängigkeit an Volkswagen. Der Konzern erwarb in diesem Jahr eine Beteiligung in Höhe von 49,9 Prozent, um den restlichen Anteil im Jahr 2012 aufzukaufen.

Der wohl bekannteste Sportwagen von Porsche ist der 911. Er wurde zum ersten Mal auf der IAA des Jahres 1963 vorgestellt und bis zum Jahr 1989 produziert. Die bekannte S-Reihe mit ihrer verbreiterten Karosserie gibt es seit 1993. Der Boxter wird seit 1996 ausschließlich als Roadster hergestellt. Von 2005 bis 2012 war der Porsche Caymann ein zweisitziges Coupé, das an den Boxter angelehnt war. Seit 2011 ist die aktuelle Version des 911 in den Autohäusern zu finden. Im April 2012 folgte der Boxter in seiner dritten Generation, die aktuellste Version ist seit 2016 auf dem Markt. Mit dem Porsche Panamera hat man im Jahr 2009 eine Limousine für die Oberklasse herausgebracht. Seit 2002 gibt es den Cayenne für die Liebhaber von SUVs, der Macan ist als die etwas kleinere Variante seit 2014 erhältlich.

Zum ersten Mal in einem Rennen gesehen wurde Porsche schon im Jahr 1948, als der Prototyp des Porsche 956 das Stadtrennen in Innsbruck gewann. Der erste Werkseinsatz fand im Jahr 1951 in Le Mans im 24-Stunden-Rennen statt. In der Weltmeisterschaft der Sportwagen hat Porsche seit diesem Zeitpunkt über 50 Siege zu verzeichnen. Im Ralleysport war Porsche ebenfalls aktiv, in den Jahren 1968 bis 1970 ging der Sieg jeweils an einen Porsche 911. Im Jahr 1970 hat Porsche die International Championship for Manufacturers gewonnen, sie gilt heute als der Vorläufer für die World Rally Championship.

Porsche wird 70. Anlässlich dieses Jubiläums inszeniert Starfotograf René Staud mit seiner einzigartigen Studiofotografie die wichtigsten Porsche-Modelle aus sieben Jahrzehnten. Natürlich kommt auch die bewegte Geschichte der Sportwagen-Firma nicht zu kurz. Dazu werden die großen Rennerfolge noch einmal gefeiert. Ihre besondere Beziehung zu Porsche schildern neben Dr. Wolfgang Porsche und Dr. Oliver Blume die Ex-Formel 1-Piloten Hans-Joachim Stuck und Jacky Ickx sowie Ex-Rallye-Weltmeister Walter Röhrl, der heute noch die aktuellen Porsche-Modelle mitentwickelt. Keiner kann den Bogen aus der Vergangenheit in die Zukunft besser spannen, als der lange Bayer.